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Ich versichere, dass jedes Werk, das ich auf dieser HP veröffentliche, von mir geschaffen wurde, es sei denn, es steht explizit geschrieben, dass es nicht von mir stammt. Wer eines meiner Werke für eigene Zwecke verwenden will, hat aufgrund des Urheberrechts die Pflicht mich danach um Erlaubnis zu fragen. Andernfalls folgen strafrechtliche Konsequenzen. Carsten Dietzel

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Zyklothymia I (Das Wellenspiel)

Auf Wellen reit ich durch die Nacht,
Nachtnächtlich bin ich aufgewacht.

Ob Schlaf, ob Traum, ob Wirklichkeit,
Zu unterscheiden keine Möglichkeit.
Auf jeder Welle stehn Piraten,
Blumenwiesen, Zinnsoldaten,
Gräber, Häuser, Lebenszeichen,
Herzen oder faul‘ge Leichen.

Zyklothymia, das Wellenspiel,
Die Wellenfahrt als Lebensziel.

Das Wellenspiel in diesem Herz,
Mal Freudenwahn, mal Todesschmerz,
Entsetzt die mein‘ge Außenwelt,
Die einmal ganz und einmal nicht gefällt.
Der Ritt führt manchmal in den Tod,
Manchmal auch ins Abendrot,
Gelegentlich reit ich zurück,
Gelegentlich auch vor ein Stück,
Meistens reit ich vor, zum Glück,
Meistens aber reite ich zurück.
Oft auch frage ich dann mich,
Wo nur das ruhige Ufer ist;
Oft ist das Ufer in der Sicht,
Oft aber existiert es nicht.

Zyklothymia, das Wellenspiel,
Verlangt von mir nur allzu viel.

Nachtnächtlich bin ich aufgewacht.
Die Wellen reiten mich durch die Nacht.
8.10.08 01:52
 


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